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By Ingo Zimmermann

In Ausschnitten zeigt das Buch aktuelle Entwicklungen zu Theorie und Praxis Sozialer Arbeit auf, indem die Entstehungsbedingungen einer Sozialarbeit historisch nachzeichnet und die komplexen Zusammenhänge, in denen die Subjekte zu verorten sind, verdeutlicht werden. Dabei wird offensichtlich, dass die im Verlaufe der 1970er Jahre einsetzenden und bis heute andauernden Veränderungen in der Struktur und den inhaltlichen Ausformungen Sozialer Arbeit in erster Linie neoliberalen Neujustierungen folgen. Als Konsequenz dieser Transformation zeigt sich sowohl die Lage der Klientinnen und Klienten als auch die state of affairs der Sozialen Arbeit selbst als zunehmend prekär. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Fachkräfte Strukturen einer gegenhegemonialen kritischen Praxis für sich und für die Nutzerinnen und Nutzer der Sozialen Arbeit aufbauen können.

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01. September 1879 – 28. November 1973] (1) Mit Geldstrafe bis zu fünfhundert Deutsche Mark oder mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen wird bestraft: (…) 5. wer sich dem Spiel, Trunk oder Müßiggang dergestalt hingibt, daß er in einen Zustand geräth, in welchem zu seinem Unterhalte oder zum Unterhalte derjenigen, zu deren Ernährung er verpÀichtet ist, durch Vermittelung der Behörde fremde Hülfe in Anspruch genommen werden muß; (…) 7. wer, wenn er aus öffentlichen Armenmitteln eine Unterstützung empfängt, sich aus Arbeitsscheu weigert, die ihm von der Behörde angewiesene, seinen Kräften angemessene Arbeit zu verrichten; (…) § 362 RStGB.

13 Die bestehenden sozialen KonÀikte zwischen Arbeit und Kapital konnten anhand des sozialtechnischen Mittels des Sicherheitsvertrags befriedet werden, ohne die aktive Proletarisierung wieder rückgängig machen zu müssen. 13 In den Jahren 1883 die Krankenversicherung, 1884 die Unfallversicherung und 1889 die Invaliditäts- und Altersversicherung; jedoch keine Arbeitslosenversicherung (Einführung 1927). 48 Jens Rüter Die offene ArmenpÀege: das Elberfelder S\stem Die städtische offene ArmenpÀege orientierte sich im 19.

1955 [1532]) wandelt sich die Frage nach dem von Gott geordneten, richtigen Leben des Mittelalters zur Problematisierung gesellschaftlicher Ordnung und der damit einhergehenden Annahme, dass eine Ordnung nicht natürlich ist (vgl. Foucault 2005a, 148–174). Die ReÀexion über das neue Paradigma führt zu verschiedenen Entwürfen und Praktiken und zu der Festlegung einer „guten Ordnung“ als Verbindung von überlegten, rationalen Maßnahmen zur Erreichung einer Zweckidee. Aus der Ableitung des zuvor Gesagten ergibt sich auch die Notwendigkeit, den Menschen in seinen sozialen Beziehungen zu ordnen, um dessen verdeckte, nun als gefräßig bewertete Natürlichkeit zu beherrschen (vgl.

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